Detonator-Vergleichstest mit Geforce4 Ti 4600 und Pentium 4

Autor: Stefan Gebhardt

Erstellt am: 13.06.2002
Update: um Version 29.42 erweitert

Vorwort:Detonator XP im Test

Nach dem es einige Wochen lang etwas still um neue Nvidia-Treiber geworden war, präsentieren wir euch heute den Vergleichstest für den offiziellen Detonator 29.42. Neben unseren AMD/GeForce 4 TI 4600 System von Daniel Waadt werden wir auch dieses Mal den Treiber auf unserem Pentium 4/GeForce 4 TI 4600 Gespann überprüfen. Dieser Test soll als Entscheidungshilfe für die Wahl des besten Treibers dienen und die Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Versionen aufdecken. Zu diesem Zweck haben wir alle zur GeForce 4 TI Serie kompatiblen Versionen in Kombination mit fünf aktuellen Benchmarks getestet. Jeder Treiber musste seine Stabilität und Performance in Verbindung mit 3DMark2001 SE, Aquanox, Comanche 4 Demo Benchmark, Serious Sam 2 und R.t.C.W. beweisen. Alle Benchmarks wurden immer bei einer Auflösung von 1024x768x32Bit in den Varianten FSAA Aus und FSAA 4x getestet. Die Einstellungen der jeweiligen Tests sind konform zu den Vorgaben für das "selber benchen" von 3DCenter. Als Grafikkarte kam unsere bekannte GeForce 4 TI 4600 von Visiontek zum Einsatz.

Alle getesteten Detonator-Treiber sind auch in unserer Download-Sektion zu finden.

 

Testsystem:

Prozessor:

Intel Pentium 4 Northwood 2200@2816MHz (22 x 128MHz / 1.875V)

Motherboard:

Abit TH7 II

Arbeitsspeicher:            

512MB RDRAM PC800 Samsung (2 x 256MB @512MHz)

Grafikkarte:

Visiontek GeForce 4 TI 4600 (@315MHz GPU und 720MHz Speichertakt)

Betriebssystem:

Windows XP Prof.

 

3DMark2001 SE:

Einer der beliebtesten Tests überhaupt stellt der 3DMark2001 SE dar. Gegenüber seinem Vorgänger wurde ein Testszenario für DirectX 8.1 integriert. Die Ergebnisse der SE-Version liegen minimal über denen der alten 2001'er Version.

 

 

 

Aquanox:

Massive Development hat für Aquanox eine eigene Grafik-Engine entwickelt (Krass-Engine), die spektakuläre Effekte bietet und grafisch kaum Wünsche offen lässt. Der Unterwasser-Shooter hat leider keinen eigenen Benchmark integriert. Mit Hilfe einer Zwischensequenz ist es jedoch möglich, die Geschwindigkeit der Treiber zu messen.

 

 

 

Comanche 4 Demo Benchmark:

Der Comanche 4 Demo Benchmark ist ein frei verfügbares Demo, welches eine Sequenz aus dem Originalspiel nachstellt. Die Grafik der Hubschrauber-Kampfsimulation basiert auf der von DirectX 8.1 bereitgestellten Funktionalität und ist bezüglich der eingesetzten Effekte als sehr hochwertig anzusehen. 

 

 

 

Serious Sam - The Second Encounter:

Der Nachfolger des in der Vergangenheit für unsere Treibertests herangezogenen Spiels Serious Sam begeistert gegenüber seinem Vorgänger mit einer noch aufwendigeren Grafik. Für den Test wurde das standardmäßig enthaltende Demo "Die Große Kathedrale" verwendet, die eine große Landschaft mit vielen Gegnern simuliert.

 

 

 

R.t.C.W.:

Basierend auf der weiterentwickelten Q3-Engine kann der neu aufgelegte Klassiker mit schönen Grafiken aufwarten. Für den Test verwenden wir das bekannte Checkpoint-Demo, welches einen Häuserkampf mit mehreren Gegnern demonstriert.

 

 

 


 

Fazit:

Der neue offizielle Detonator 29.42 kann sich bezüglich seiner Performance nicht von den übrigen Versionen absetzen. Der minimale Einbruch der Performance um ca. 4 fps bei R.t.C.W. und aktivierten Anti-Aliasing (FSAA 4x) konnte bei dieser Version nicht beobachtet werden. Einige der Versionen wiesen jedoch Besonderheiten auf, die bei der Auswahl des passenden Treibers berücksichtigt werden sollten. Die GeForce 4 kompatible Version 27.10 konnte auf der getesteten Hardware keine Auflösung oberhalb 1280x1024 bei 60Hz darstellen und wurde aus diesen Gründen nicht in die Betrachtungen mit einbezogen. Die Version 27.20 konnte nach der Installation des Coolbits Registrierungseintrages zur Freischaltung der im Treiber integrierten Übertaktungsfunktionalität, nicht die Werte für die GPU und den Speicher darstellen. Alle anderen Versionen wiesen keine Besonderheiten auf.

Alle getesteten Treiber weisen den bekannten 60Hz Bug auf und lassen sich nur mit dem RefreshLock-Tool, welches ihr in unserem Downloadbereich findet, zu höheren Frequenzen überreden.

Die Version 29.42 kann aus unserer Sicht bedenkenlos eingesetzt werden. Für diese Version spricht die ausgewogene Performance sowie die Stabilität im Einsatz. Vorteilhaft wirkt sich auch die Tatsache aus, das die Version 29.42 mit einer Installationsroutine ausgestattet ist. Der Treiber muss daher nicht manuell ist das System eingebunden werden, so wie dies häufig bei Beta-Treibern der Fall ist. 

 

 

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