Performancesteigerung durch Speichererweiterung (Seite 1/5)

Stefan Gebhardt

Erstellt am: 22.08.2001

Vorwort:

Aufgrund steigender Hardware-Anforderungen bei aktuellen Anwendungen und Spielen stellt sich für viele Anwender die Frage, ob und wie sie ihren Computer aufrüsten sollen. An erster Stelle wird hierbei in den meisten Fällen eine leistungsstärkere CPU verbaut. Sollte diese Möglichkeit jedoch nicht vorhanden sein, bzw. sich die erreichte Mehrleistung nicht in den erhofften Dimensionen befinden, stellt sich die Frage nach einer weiteren Alternative. Aus diesem Grunde untersuchen wir mit diesem Artikel eine weitere Möglichkeit der PC-Aufrüstung, die Erweiterung des Arbeitsspeichers. Aufgrund der stetig fallenden Preise für Arbeitsspeicher lässt sich heute jeder Rechner mit geringem geldlichen Aufwand auf 256 oder 512 MByte aufrüsten. Der Artikel informiert außerdem wie viel Speicher für die verschiedenen Anwendungsfälle benötigt wird.

 

Test Setup:

Prozessor: Intel Pentium 4 1700@2040MHz
Motherboard: Abit TH7-RAID
Arbeitsspeicher: 128...1024MByte RDRAM Samsung
Grafikkarte: Leadtek WinFast GeForce 3 
Festplattensubsystem: 2 x 40GB als RAID-0 
Betriebssystem: Windows 2000 Prof.

 

Benchmarks:

  • 3DMark2000

  • 3DMark2001

  • Business Winstone 99

  • Highend Winstone 99

  • Content Creation Winstone 2000

 

Anmerkungen:

Alle bei den einzelnen Tests ermittelten Ergebnisse werden in Relation zu einem Speicherausbau von 128 MByte (entspricht 100 % Leistung) gesetzt. Aufgrund der Tatsache dass bei Pentium 4 Mainboards mit RAMBUS-Speicher die Module immer paarweise gesteckt werden müssen, ergeben sich folgende möglichen Kombinationen:

  • 128MByte

  • 256MByte

  • 384MByte

  • 512MByte

  • 640MByte

  • 768MByte

  • 1024MByte

 

 

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