Netgear RP114 DSL-Router im Test   (Seite 1/3)

Stefan Gebhardt

Veröffentlicht am: 13.02.2002

Vorwort:

Seit mehreren Monaten vergeht kaum ein Tag, ohne dass man auf die eine oder andere Werbung zum Thema T-DSL aus dem Hause Telekom stößt. Dies führt uns mehr als deutlich vor Augen, wie stark sich DSL als Nachfolger von ISDN flächendeckend etabliert. Parallel zu dieser Entwicklung haben immer mehr Haushalte mehr als einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang stellt sich vielen die Frage, welches die beste Lösung für eine gemeinsame Internet-Nutzung aller verfügbaren Rechner ist. Als Alternative zu den von uns getesteten LINKSYS BEFSR41 DSL-Router haben wir uns für ein Produkt aus dem Hause Netgear entschieden. Er besitzt neben dem obligatorischen Anschluss für das DSL-Modem einen integrierten 4-Port 10/100 Switch und kann mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten für einen kontrollierten Internetzugang aufwarten. An dieser Stelle möchten wir uns bei Renold Gehrke von der Firma Netgear für die rasche und unproblematische Bereitstellung des Routers bedanken.

 

Lieferumfang:

Bezogen auf den günstigen Preis von ca. 160 Euro befinden sich alle notwendigen Beigaben im Lieferumfang. Erwähnenswert ist die gute deutsche Kurzanleitung, die eine schnelle Inbetriebnahme des Routers erlaubt, sowie die in dieser Preisklasse nicht übliche Beigabe eines Kat. 5 Kabels mit einer Länge von 5 Meter. Folgendes Zubehör wird mitgeliefert:

 

  • Netgear RP114 DSL-Router

  • Externes Netzteil

  • Kabel Kat. 5 (5 Meter)

  • Gebrauchsanweisung

  • Ressourcen-CD

  • Garantiekarte

  • Support-Karte

 

 

Technische Daten:

Wie bereits im Vorwort beschrieben, beinhaltet der Router einen integrierten 4-Port 10/100 Switch. Der Switch ermöglicht durch seine Wirkungsweise (Informationen werden direkt an dem Empfänger weitergeleitet und nicht wie bei einem Hub üblich an alle Ports verteilt) eine hohe Performance des Netzwerks. Sollte eine weitere Skalierung des Netzwerkes über die vier Ports hinaus benötigt werden, so muss man hierfür einen der vier zur Verfügung stehenden Anschlüsse "opfern". Auf der Frontseite des Metallgehäuses befinden sich neben den 4-Ports noch der obligatorische WAN-Ethernet-Port und Status LED's, die alle notwendigen Informationen (Power, 10/100MBit) anzeigen. Die Versorgungsspannung wird auf der Rückseite des Routers eingespeist. Das Metallgehäuse vermittelt in Summe einen stabilen Eindruck, wirkt jedoch (wenn alle Verbindungen gesteckt werden) weniger aufgeräumt als der LINKSYS-Router und wird aus diesem Grund wohl seltener direkt auf dem Schreibtisch aufgestellt werden.

Frontansicht
Heckansicht

Die im Router integrierte NAT-Funktionalität (Network-Adress-Translation) sorgt dafür, dass das heimische Netzwerk einen deutlich erhöhten Schutz gegenüber Zugriffen aus dem Internet aufweist. Lediglich die IP-Adresse des Routers ist für Dritte ersichtlich. Ein direkter Zugriff auf die heimischen Computer wird so deutlich erschwert.

Zusätzlich verfügt das Gerät über DHCP-Funktionalität (Dynamic Host Configuration Protocol). Dieser Umstand vereinfacht die Netzwerkkonfiguration, da die Vergabe der Netzwerk TCP/IP-Adressen automatisch durch den Router erledigt wird. Bis zu 253 Netzwerkkomponenten können bei Bedarf mit Adressen versorgt werden. Die Vergabe kann auf Wunsch auch manuell erledigt werden.

Die Konfiguration des Routers erfolgt ausschließlich über den Internetbrowser (Internet Explorer etc.) der angeschlossenen Computer. Es ist keine Softwareinstallation notwendig. Selbstverständlich ist der Zugang kennwortgeschützt und verhindert so den Zugriff nicht autorisierter Personen auf den Router.

 

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