Microsoft SideWinder Force Feedback 2      (Seite 1/2)

Daniel Waadt

Erstellt am: 02.04.2001

Vorwort:

Zuerst möchten wir uns bei der Presseabteilung von Microsoft bedanken, die so freundlich waren und uns den SideWinder Force Feedback 2 zur Verfügung gestellt haben. Bei den vielen Joysticks, die es heute auf dem Markt gibt, ist es schwer noch den Überblick zu behalten. Der SideWinder Force Feedback 2 sticht dabei dank vieler Features besonders hervor. Da auch immer mehr PC-Spiele Force Feedback unterstützen, führt an FF schon fast kein Weg mehr vorbei, um in den totalen Spielgenuss zu kommen. Schon im Jahre 1997 brachte Microsoft mit dem SideWinder ForceFeedback Pro den ersten Force Feedback Joystick auf den Markt. Mit dem SideWinder Force Feedback 2 ist das Nachfolgermodell seit einiger Zeit erhältlich, das gegenüber dem Vorgänger noch weiter verbessert und optimiert wurde. Wie sich der Microsoft SideWinder Force Feedback 2 in unserem Test schlägt und ob wir ihn weiterempfehlen können, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Dank der Größe ist der SideWinder Force Feedback 2 vor allem sehr standfest. Dies hat jedoch auch den kleinen Nachteil, dass er dementsprechend viel Platz braucht. Dies sollte aber die wenigstens stören, schließlich ist es auf diese Weise möglich, alle Knöpfe angenehm zu bedienen, da genug Platz ist, die linke Hand auf die Fläche mit den vier zusätzlichen Knöpfen und dem Schubregler zu legen. Der Joystick liegt dank seiner exzellenten Form äußerst gut und angenehm in der Hand. Auch optisch kann er beeindrucken. Über die USB-Schnittstelle wird der Joystick angeschlossen. Da der eingebaute Motor, der für die Force Feedback Effekte notwendig ist, viel Strom benötigt, verfügt der SideWinder Force Feedback 2 genauso wie sein Vorgänger über eine eigene Stromversorgung. Wird er nur am USB-Port und nicht noch zusätzlich an einer Steckdose angeschlossen, blinkt ein grünes Licht, das darauf hinweist, den Joystick richtig anzuschließen. 

 

Unterschiede zu dem Vorgänger:

Vom Design her sind die Unterschiede zum Vorgänger nicht so groß. Hier wurde unter anderem die Untergrundfläche verkleinert. Ansonsten besitzt er noch immer 8 Buttons, von denen jedoch die Position am Stick verändert wurde, damit es noch einfacher ist, diese Knöpfe mit den Fingern zu bedienen. Vier davon befinden sich auf dem Stick und die restlichen auf der Basis links neben dem Stick. Der Schubregler wurde komplett neu gestaltet, wie auch auf dem unteren Bild zu erkennen ist. Der 8-Wege-Coolie-Hat wurde ebenfalls überarbeitet. Dieser ist nun viel größer und dadurch auch genauer zu bedienen. Wie schon der Vorgänger kann auch der FF2 in 3D rotiert werden, da er eine dritte Achse besitzt und es so auch möglich ist, den Stick zu drehen. Diese Funktion ist vor allem bei Flugsimulationen sinnvoll, da die Kontrolle somit noch leichter fällt.

Fore Feedback Pro (Vorgänger)

Force Feedback 2 (Nachfolger)

 

Force Feedback & SideWinder Software:

Microsoft hat nicht nur das Design des SideWinder Force Feedback 2 verbessert, sondern auch die Force Feedback Effekte. So sind jetzt über 100 verschiedene FF-Effekte simulierbar. Möglich wird dies durch einen 16bit Prozessor mit 25 MHz und 2 MB RAM, wodurch die Effekte noch schneller und realistisch hergezaubert werden können. Der größte Vorteil besteht jetzt darin, dass FF-Effekte miteinander kombiniert werden können. Früher konnte nur ein Effekt (z.B. Maschienengewehr, Dieselmotor, Sprung...) simuliert werden, während es jetzt möglich ist, diese zu kombinieren. Dadurch wirkt alles noch realistischer. Bis heute unterstützen über 200 PC-Spiele Force Feedback Joysticks. Es sollte also für jeden das richtige Spiel dabei sein, um in den total FF-Genuss zu kommen.

Mitgeliefert wird wie bei allen Microsoft-Gamepads, Lenkräder und Joysticks die SideWinder Game-Controller-Software, die nun schon in der Version 4 vorliegt. Mit der Software kann z.B. die Stärke der Force Feedback Effekte angepasst werden. Hier gibt es vier verschiedene Stufen. Außerdem gibt es verschiedene Demos, die verschiedene Situationen simulieren. Dank der Software ist auch jeder Button programmierbar. Es ist also möglich, eine bestimmte Tastenkombination, die vorher auf der Tastatur eingegeben wird zu speichern und einem Knopf des Joysticks zuzuordnen. Diese Funktion ist vor allem bei Spielen sehr praktisch, die es nicht erlauben die Steuerung zu verändern. Hat man so ein Profil nach seinen Wünschen angepasst, kann man es speichern und jedes mal wieder verwenden, wenn man möchte, an Freunde weitergeben usw. Es sind zu Veranschaulichungszwecken bereits 20 Profile von Haus aus vorhanden, die an einige aktuelle Spiele angepasst sind. Diese 20 vorgegebenen Profile können nachträglich noch beliebig editiert und verändert werden.

 

 

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