AKASA Silver Mountain im Test

Daniel Waadt

Veröffentlicht am: 18.06.2001
Update am: 09.09.2001

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Hinweis: Die neue Version dieses Kühlers (Rev.2) wurde von uns auch schon getestet. Diesen Artikel findet ihr hier.

Vorwort:

Bei dem "Silver Mountain" von der Firma Akasa handelt es sich um einen sehr interessanten Kühler, da bei dem Kühlkörper, der vollständig aus Kupfer besteht, die Oberfläche noch versilbert wurde. Wegen der höheren Wärmeleitfähigkeit von Silber, sollte der Kühler somit eine noch bessere Kühlleistung bieten. Ausgeliefert wird der Kühler von Akasa mit einem sehr starken Delta Lüfter. Geeignet ist der Kühler für Duron/Athlon Prozessoren bis 1,5GHz. Wie sich dieser Kühler in unserem Test schlägt und ob er den momentanen Spitzenreiter ThermoEngine von Platz 1 verdrängen kann, erfahrt ihr in diesem Testbericht. Auch diesmal geht unser Dank an Stanislav Minkine von LISTAN, der uns diesen Kühler freundlicherweise zugeschickt hat.

 

Lieferumfang:

Erwähnenswert ist auch bei diesem Kühler wieder das mitgelieferte 3- zu 4-pin Kabel, das dazu dient, dass der Lüfter direkt am Netzteil angeschlossen werden kann. Wegen der sehr hohen Leistungsaufnahme des Delta Lüfters (3,84 Watt), empfiehlt es sich, den Lüfter auch am Netzteil anzuschließen, um Mainboardschäden zu vermeiden. Wegen der sehr hohen Drehzahl des Delta Lüfters ist auch ein Schutzgitter mit im Lieferumfang enthalten, um Verletzungen auszuschließen. Diesmal findet sich im Lieferumfang nicht wie von Listan gewohnt eine Wärmeleitpaste von Silmore, da Akasa dem Silver Mountain eine eigene Wärmeleitpaste spendiert.

  • Akasa "Silver Mountain" Kühlkörper
  • Delta AFB0612EH Lüfter
  • Schutzgitter
  • Montageanleitung  
  • 3- zu 4-pin Kabel
  • Akasa Wärmeleitpaste

 

Kühlkörper:

Der 470 Gramm schwere Kühlkörper ist wie schon oben erwähnt aus einem Kupferstück gefertigt, bei dem die Kühloberfläche noch versilbert wurde. Wegen dem recht hohen Gewicht, sollte der Kühler immer abmontiert werden, wenn der Rechner transportiert wird. Die 216 Kühlfins sorgen für eine gute und schnelle Wärmeableitung. Die Verarbeitung ist recht gut. Nur die Unterfläche ist leider nicht poliert. Hier könnte man aber zur Not selbst Hand anlegen.

 

Lüfter:

Auch dieser Kühler enthält einen sehr leistungsstarken und lauten Delta Lüfter. Die angegebene Drehzahl liegt zwar bei 6800 U / Min, die Drehzahlüberwachung im Bios zeigt jedoch an, dass sich der Lüfter mit über 7000 U / Min dreht. Deshalb ist der Lüfter auch vergleichsweise laut. Hier besteht jedoch mit Hilfe eines Spannungsadapters noch immer die Möglichkeit, den Lüfter anstatt mit 12 Volt, mit 7 Volt zu betreiben. Selbstverständlich ist dann auch die Kühlleistung nicht mehr so gut. 

Akasa mit Delta AFB0612EH Lüfter

Größe des Lüfters 60x60x25mm
Lüftertyp Doppelkugellager
Fördermenge 37,6 CFM = 63,8m3/St.
Drehzahl 6800 U / Min
Geräuschentwicklung 46,5 dBA
Leistungsaufnahme 3,84 W
Betriebsspannung 12 Volt
Gesamtgewicht ca. 470 g.
Preis 109.- DM

 

Befestigung:

Die Befestigung erweist sich als sehr leicht und benutzerfreundlich. Nachdem die eine Seite per Schräglage an dem einen Ende des Sockels befestigt wurde, muss man mit dem Schraubenzieher die andere Ecke runter drücken, bis die Klammer einrastet. Hier ist nicht so ein großer Kraftaufwand wie bei manch anderen Kühlern nötig, da die Befestigungsklammer nicht zu stark ist, jedoch trotzdem völlig ausreicht. Wer dennoch Probleme hat, kann zu der sehr gut bebilderten englischen Anleitung greifen, die in vier Schritten die Montage erklärt.

 

Test-Setup & Ergebnisse:

Um die Kühlleistung des Akasa Silver Mountain festzustellen, testeten wir diesen mit unserem Duron 750 MHz im Leerlauf und bei Volllast. Dabei eignete sich das Programm RC5 (vergleichbar mit Seti@home) hervorragend, um Volllast herbeizuführen, welche wir bei 60 Minuten Betrieb als genügend erachten. Auch alle weiteren Tests wurden bei jeweils 60 Minuten langem Betrieb durchgeführt. Die Prozessorbelastung war dabei stets 100 Prozent. Als Mainboard kam das ASUS A7V133 zum Einsatz. Alle Tests wurden natürlich bei offenem Gehäuse durchgeführt. Ein Kupferspacer wurde auch bei jedem Kühlertest verwendet. Wie bei allen Kühlertests wurde auch hier noch eine Wärmeleitpaste aufgetragen. Hier verwendeten wir auch die Silmore-Wärmeleitpaste von Listan und nicht die mitgelieferte Wärmeleitpaste von Akasa, damit diese die Messergebnisse nicht beeinflusst. 

 

 

 

Fazit:

Mit dem "Silver Mountain" hat die Firma Akasa einen sehr guten Kühler gebaut, der mit der Spitze noch gut mithalten kann. Leider gelingt es ihm trotz der versilberten Oberfläche nicht, den momentanen Spitzenreiter ThermoEngine von ThermoSonic von Platz 1 zu verdrängen. Auch an die Werte des ebenfalls aus Kupfer gefertigten Blizzard S370 kommt er nicht ganz heran, wenn der Akasa auch mit dem Sanyo-Lüfter betrieben wird. Der Kühler ist mit 109 Mark nicht gerade billig, doch Kupfer und das versilbern der Oberfläche hat eben seinen Preis. Außerdem ist er mit einem der besten Lüfter überhaupt, einem Delta Lüfter, ausgestattet. Bestellen könnt ihr diesen Lüfter bei dem Onlineshop Listan.

 

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